Fotografie ist Inszenierung
Architekturfotografie, Fotodokumentation, Repro- & Werkfotografie

Fotografie ist immer Inszenierung

Die Fotografie läßt einem den Raum seinen Projekten vielseitig zu begegnen. Das Spiel mit Licht, Farbe und Grafischem Bildaufbau sollte in meinen Augen eine runde Komposition ergeben. Bildinhalte transportieren wichtige Informationen. Sind alle diese Punkte erreicht, dann haben Sie nach meiner Sicht ein hochwertiges Bild was Ihre Informationen emotional transportiert. So sparen sie sich mehr als 1000 Worte. 

Die Inszenierung beginnt, in dem mann sich darüber Gedanken macht, welche Emotionen und Bildinhalte transportiert werden sollen. Um diese Inhalte richtig in einem Foto um zu setzten stelle ich mir folgende Fragen: 

Welche Themen und Informationen will ich im Bild vermitteln?

Welche darstellbaren Situation vermittelt meine Bildinhalte?

Wo kann ich das Bild umsetzten? 

Welche Bedingungen habe ich zu welcher Zeit vor Ort? (Licht, Wetter, örtliche Situation)

Was brauche ich dafür? ( extra Licht, Helfer, Models, Requisiten, etc...) 

Welche Bedingungen muss ich schaffen um an der Location gut arbeiten zu können?

So kann es sein, dass man für ein echt gutes Foto einfach nur zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein muss. 

Es kann auch bedeuten, dass ein erheblicher Aufwand vor Ort betrieben werden muss. So ist derjenige, der eine langjährige Erfahrung und handwerklichen Wissen, was technische umsetzbar ist, eindeutig im Vorteil. 

Helfen kann auch eine professionell organisierte Projektleitung, welche die Koordinierung für das Fotoprojekt übernimmt. Dazu zählt: die Auswahl der Mitarbeiter (Fotograf, Assistenten (Licht & Kamera), Models, Visagisten, Stylisten, Transporte, Foto-Equipment, Verpflegung, Übernachtung, die Abklärung rechtlicher Fragen, das einholen von Freigaben und Genehmigungen, Vertragsverhandlungen und Einhaltung des Budget.

 




"Die Inszenierung darf nicht überwiegen"

Wie ich die für die Zeitgenössische Bildende Kunst arbeite:

Beim Fotografieren inszeniert man. Deswegen bedarf es einem gewissen Feingefühl, dass die Inszenierung nicht gewichtiger wird als das Kunstwerk. Das Werk soll für sich sprechen. Die Fotografie darf nicht überwiegen.

Ich lege einen großen Wert auf Material, Farb- & Kontrasttreue. Was ich nur mit einem perfekt aufeinander abgestimmten Equipment / Workflow von der Umsetzung bis zum Endprodukt erreiche. Um Optimale Druckergebnisse zu erzielen justiere ich immer wieder mein Foto-Equipment und stelle meine Software auf meine Hardware ein. Damit biete ich einen perfekt abgestimmten Farbmanagement Workflow der im Druck (Plakat, Buch oder Broschüre) zu exzellenten Ergebnissen führt. 

Auf Wunsch unterstütze ich die Drucksache und begleite Sie bis das Endprodukt vorliegt. Ich stehe helfend beiseite und korrigiere die Druckdaten in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler in der Druckvorstufe. So das die Druckerei optimal auf einander abgestimmte Druckdaten erhält. Dies erspart teure Probedrucke und böse Überraschungen im Andruck.


Mein Weg zur Zeitgenössischen Bildenden Kunst

10 Jahre begleitete ich den zeitgenössischen Landschaftsmaler Christopher Lehmpfuhl immer wieder auf seinen Malreisen und vollendete alleine mit diesem Künstler über 30 Kunstkataloge und unzählige Publikationen für Nationale und International aktive Galerien/Museen. Nach und nach durfte ich weiteren Künstlern wie Harald Metzges, Menno Fahl, Ulrike Hahn, Sabine Curio, Klaus Hack ... persönlich und beruflich begegnen und Ihre Werke fotografieren. Diese Künstler habe ich genannt, weil Sie mir in der persönlichen Begegnung sehr Sympathisch waren/sind. Die unterschiedlichen Auffassungen von Kunst und wie sie Ihre Ausdrucksform und Ihre Wertigkeit gefunden haben interessiert mich dabei persönlich.


Warum einen hochwertigen Kunstkatalog oder eine teure Drucksache

Die meisten Galerien und Künstler sparen sich mittlerweile teure und aufwendige Verkaufskataloge. Warum auch? Heut zu tage informiert man Kunstinteressierte über Social Media, einen Blog, Prodcast oder über einen schnöden Newsletter. Die meisten Besucher einer Ausstellung kaufen sowieso keine Kunst. Da werden bei den meisten Künstlern oder Kunst- Ausstellungs-Projekten die Druckkosten eh nicht eingespielt.

Wer so denkt, denkt in meinen Augen nicht weit genug. Es gibt viele gute Gründe für kleine und große Drucksachen. Hat man z.B. einen Besucher mit seiner Kunst erreicht und er ist davon begeistert, dann will er etwas davon als Erinnerung mit nach Hause nehmen. Deswegen sollte für jede Geldbeutelgröße was zum mit nach Hause nehmen dabei sein. Postkarten, Plakate, kleine Broschüren, die im besten Falle neben der Couch liegen oder zu Hause an der Wand hängen sind die beste Werbung.

Zudem ist eine Künstler auch verpflichtet zu publizieren. Für Kunst Sammler und Käufer ist eine Drucksache auch ein Nachweis, dass dieses Gemälde oder Kunstwerk wirklich von diesem Künstler stammt. So kann das Kunstobjekt im Wert steigen. Manche Sammler kaufen aus eigener Erfahrung sogar nur, wenn es eine Drucksache vom Kunstobjekt gibt die Nachvollziehbar und abrufbar Archiviert wurde. Spätestens hier sollte man sich Gedanken über eine ISBN-Nummer machen.

Wenn man als Künstler seine Kunstwerke verkaufen möchte sollte man sich die Frage stellen: „Wer kann sich das leisten?“ Und wer eine gewisse Wertigkeit erschafft muss auch in seiner Publikationen eine Wertigkeit erschaffen, die über mehrere Jahre hinweg bestand hat.

Natürlich möchte jeder die Kosten bei solchen Druck-Projekten so gering wie möglich halten. Deswegen zählt hier ein besonderes Engagement. 

Auf Wunsch begleite ich die Drucksache bis das Endprodukt vorliegt. Ich korrigiere die Druckdaten in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler in der Druckvorstufe. So das die Druckerei optimal auf einander abgestimmte Druckdaten erhält. Dies erspart teure Probedrucke und böse Überraschungen im Andruck.